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Die Hochstudscheune

 

Dieser Bau ist einmalig.

Die letzte Hochstudscheune​​

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Die letzte Hochstudscheune

steht an der Scheidgasse in Kölliken

beim "Weinhändlerhaus"*.

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Sie wurde bis in die letzten Jahre

als landwirtschaftliches Ökonomiegebäude des Weinhändlerhauses gebraucht.

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Die bestens erhaltene Bausubstanz stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Die Hochstudscheune ist das Zeugnis der ausklingenden Tradition des strohgedeckten Hochstudbaus in seinem letzten Rückzugsgebiet.

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Die Hochstudscheune hat verschiedene,

gut ablesbare Umbauten erlebt.

Sehr bemerkenswert ist die sorgfältige

und kunstvolle Zimmermannsarbeit.

Gut erhalten ist die Bemalung eines Tenntors, das von einem älteren Bau übernommen wurde.

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(*)Die Steine für den Keller des Weinhändlerhauses wurden in Staffelbach gebrochen -> Sandsteinmuseum)

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Im Bauuntersuchungsbericht der Kantonsarchäologie von Frau Cecilie Gut erfahren Sie hochinteressante und erstaunliche Details.

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Lesen Sie den Expertenbericht

des Fachmanns für historischen Holzbau, Herr Martin Hoffmann.

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Von grossem Wert ist

die Küferwerkstatt.

Dort sind vom Küfer selbst gebaute Holzbearbeitungsmaschinen erhalten geblieben. Die Maschinen wurden über eine Transmissionsanlage betrieben.

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Lesen Sie hier, was der letzte Eigentümer, Herr Samuel Hochuli, über die Hochstudscheune zu berichten weiss.

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Klicken Sie hier, um die digitalisierten Pläne der Hochstudscheune zu sehen.

 

Klicken Sie auf die Skizze unten, um die genauen Handzeichnungen der Kantonsarchäologie zu studieren.

Im Kanton Zürich werden alte Scheunen erhalten und umgenutzt.

Laden Sie sich das

PDF-Dokument

umgenutzte Scheunen - Stadt Zürich

von der Seite der Stadt Zürich herunter.

 

 

 

Die Hochstudscheune besichtigen

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Die Hochstudscheune ist Privatbesitz und eine Baustelle.

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Damit Sie keinen Hausfriedensbruch begehen und sich selbst gefährden fragen Sie beim Eigentümer nach, ob Sie Gelände und Gebäude betreten dürfen.

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Diese Tatsache hat Diebe nicht gekümmert. Sie sind in die Scheune eingedrungen und haben Teile abmontiert und mitgenommen.

Für die archäologische Forschung erinnert das an die Grabräuberei bei den Pharaonengräbern...

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Untenstehende Zeichnung und Text

mit freundlicher Genehmigung von Walter Gfeller, Herzogenbuchsee:

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